|
Wie Kinder durch Malen von Menschen den Rassismus im Keim ersticken |
Wie Kinder durch Malen von Menschen den Rassismus im Keim ersticken Kinder sind von Natur aus neugierig und begegnen neuen und fremden Dingen offen und unvoreingenommen. Kommt also beispielsweise ein ausländisches, anders aussehendes Kind in die Kindergartengruppe, werden es die Kinder zwar sicher skeptisch in Augenschein nehmen, aber es wird nicht lange dauern und die Kinder werden fragen, warum das Kind anders aussieht oder wo es herkommt. Es ist durchaus möglich, dass sie dem neuen, fremden Kind unsicher begegnen, eine ablehnende Haltung hingegen zeigen kleine Kinder in der Regel nur dann, wenn sie das Verhalten und die Aussagen Ihrer Eltern nachahmen. Insbesondere das Malen ist eine sehr geeignete Möglichkeit, Rassismus im Keim zu ersticken, - Denn durch das Malen von Menschen aus verschiedenen Ländern und Kontinenten kann man Kindern leicht verständlich zu machen, dass eben nicht alle Menschen gleich aussehen. Es gibt zahlreiche Malvorlagen, die farbige Menschen, Chinesen oder Menschen in landestypischen Trachten thematisieren. So lernt Ihr Kind andere Kulturen kennen und wird ihnen vorurteilsfrei begegnen.
- Und zeitgleich die Phantasie Ihres Kindes anzuregen. Erzählen Sie Ihrem Kind beispielsweise von anderen Ländern und von Menschen, die in einer Wüste oder am Nordpol leben und bitten Sie Ihr Kind, Ihnen ein Bild zu malen, wie es sich diese Menschen vorstellt.
- Indem Sie sich beispielsweise ein Bild von Ihrem Kind wünschen, das Ihr Kind und einen Freund oder ein Kind aus dem letzten Urlaub zeigt. Ihr Kind wird beim Malen ganz automatisch feststellen, dass jeder Mensch anders ist und es egal ist, wo er wohnt oder welche Sprache er spricht.
- Weil Kinder viel offener auf andere Menschen zugehen als Erwachsene. Wenn Ihr Kind zusammen mit einem ausländischen Kind malt oder die Kinder ihre Bilder untereinander austauschen, lernen sie viel voneinander ohne sich dabei Gedanken über Unterscheide zu machen.
|