Blume Fensterbild
Wenn man von der Pflanzenpressmethode ausgeht, wird man schnell feststellen, dass längst nicht alle Blumen für so eine „Pressung“ wirklich geeignet sind, weil die heimischen Bücher nicht genug „Druck“ aufbauen können, damit die Rosenknospe oder die Gladiole wirklich gepresst werden. Deshalb eignet sich für solche Fensterbilder eher eine Pflanze bzw. Blume die recht klein ist und die man auf der Wiese findet. Blumen die man nicht pressen kann, kann man aber auch auf ähnliche Weise malen und das Papier in diese „Folientasche“ legen. Es gibt aber auch noch eine etwas ungewöhnlichere Methode um echte Blüten zu einem Fensterbild zu bearbeiten. Dafür braucht man nur die Blüten und etwas Draht. Die Blüten muss man zuerst einmal trocknen lassen. Dann kann man sich daran machen sie mit einem Draht zu befestigen. Man kann sich daraus einen „Straus“ binden oder sonstige Formen aus den Blüten zusammenstellen.
Mit einem Faden sollte man das für gewöhnlich nicht machen, weil diese nicht stark genug sind um die Blüten zu halten bzw. um sie wirklich fest zu binden. Dazu kommt noch das man so ein Fensterbild nicht direkt auf die Fensterscheibe aufbringen kann. Man wird diese nur mit einem Haken am Fenstersturz befestigen. Die „gewöhnliche“ Befestigung mit einem Tesastreifen am Fensterrahmen ist viel zu schwach um eine solche Blüte oder sogar mehrere davon festhalten zu können. Damit man den Draht in solchen Gebinden nicht sieht, kann man ihn z.B. mit grünem Krepp-Papier umwickeln und dazu auch noch ein paar grüne Ranken setzen. Auf diese Weise wird es sicher ein sehr üppiges Fensterbild, kann aber trotzdem in den verschiedensten Variationen gebastelt werden. Weil es relativ schnell sich solche Gebinde zu fertigen geht, kann man hier aber auch mal mit frischen Blumen arbeiten. Solche Fensterbilder sind aber nicht besonders lange zu gebrauchen. Sobald die Blumen welken oder trocknen müssen sie eben entfernt werden.  |
|